Einige Fans haben auf Youtube ein paar Videos gepostet. Hier ein kleine Zusammenstellung:
Bannermarsch der Sektion Westpolen
Hertha BSC Berlin vs 1. FC Union Berlin
Ausschnitt Leverkusen vs Gladbach
Einige Fans haben auf Youtube ein paar Videos gepostet. Hier ein kleine Zusammenstellung:
Bannermarsch der Sektion Westpolen
Hertha BSC Berlin vs 1. FC Union Berlin
Ausschnitt Leverkusen vs Gladbach
Mit 6:3 gewann der 1. FC Köln am 02. Januar 2010 gegen Hertha BSC Berlin den FlexStrom-Cup. Die Max-Schmeling-Halle brodelte, 6.112 Zuschauer fieberten mit ihren Mannschaften mit. Und wer vor dem Turnier glaubte, dass diese “alten” Herren nichts mehr drauf haben, der wurde während des Cups mit Sicherheit eines besseren belehrt.
Man merkte den einzelnen Spielern nicht nur an, dass es ihnen Spaß machte, sondern dass sie das Turnier auch ernst nahmen. Grobe Fouls blieben zum Glück aus, aber das ein oder andere Geplänkel gab es natürlich. Auch spielerisch zeigten alle, dass sie noch immer was drauf haben. Fredi Bobic legte zum Beispiel einen wunderschönen Fallrückzieher hin.
Die Fans waren begeistert! Am lautesten waren die Fans vom 1. FC Union Berlin und von Hertha BSC Berlin zu hören. Schon alleine, weil diese beiden Hauptstadtclubs eine Hassliebe verbindet. Besonders zu hören war dies natürlich beim Gruppenspiel zwischen den beiden Mannschaften, welches mit 3:3 unentschieden endete. Für Stimmung sorgte auch eine Karawane von Köln-Fans die mit einem großem Plakat mit der Aufschrift “Wo mir san is Kölle” und der obligatorische “Flitzer” durfte natürlich auch nicht fehlen (keine Sorge, der war jugendfrei). Es war ein großes Fußballfest für alle.
Andreas Reinke (SV Werder Bremen) wurde zum besten Torwart des Turniers gekürt, nachdem er im Spiel um Platz 3 im Neunmeterschießen 3 Tore verhinderte. Zum MVP (bester Spieler) des Turniers wurde Carsten Ramelow (Bayer 04 Leverkusen) gewählt. Mit 6 Treff
ern wurde Marcus Feinbier (ebenfalls Bayer 04 Leverkusen) der beste Torschütze des FlexStrom-Cups.
Bedanken möchten wir uns bei den zahlreichen Fans, die für eine super Stimmung in der Max-Schmeling-Halle gesorgt haben und natürlich bei den Mannschaften die am Turnier teilgenommen haben: Hertha BSC Berlin, 1. FC Union Berlin, Bayer 04 Leverkusen, Borussia Mönchengladbach, SV Werder Bremen und natürlich bei der Siegermannschaft vom 1. FC Köln.
Hier die einzelnen Ergebnisse:
Gruppe A
Hertha BSC Berlin – Werder Bremen 1:1
1. FC Union Berlin – Werder Bremen 2:4
Hertha BSC Berlin – 1. FC Union Berlin 3:3
Platzierung
1. Werder Bremen, 4 Punkte, 5:3 Tore
2. Hertha BSC Berlin, 2 Punkte, 4:4 Tore
3. 1. FC Union Berlin, 1 Punkt, 5:7 Tore
Gruppe B
Borussia Mönchengladbach – 1. FC Köln 1:7
Bayer 04 Leverkusen – 1. FC Köln 5:4
Borussia Mönchengladbach – Bayer 04 Leverkusen 3:3
Platzierung
1. Bayer Leverkusen, 4 Punkte, 8:7 Tore
2. 1. FC Köln, 3 Punkte, 11:6 Tore
3. Borussia Mönchengladbach, 1 Punkt, 4:10 Tore
Halbfinale
Werder Bremen – 1. FC Köln 3:4
Bayer Leverkusen – Hertha BSC Berlin 3:5
Spiel um Platz 3
Werder Bremen – Bayer Leverkusen 7:5 (nach Neunmeterschießen)
Finale
1. FC Köln – Hertha BSC Berlin 6:3
In 4 Tagen ist es soweit. Der Cup steigt! Selbstverständlich wird während des Turniers fleißig getwittert. Ihr habt keine Zeit vor Ort zu sein? Keine Lust den Fernseher einzuschalten? Dann schaut auf unsere Twitterwall! Der offizielle Hashtag ist #FSCup
Macht fleißig mit, wir freuen uns…natürlich auch über neue Follower ;o)
Carsten Ramelow (Bayer 04 Leverkusen)
Der 1974 in Berlin geborene Ramelow begann in der Saison 1991/92 seine Bundesligakarriere in der 2. Liga bei Hertha BSC Berlin. Während der Winterpause der Saison 1995/96 wechselte er zum Erstligisten Bayer 04 Leverkusen. Hier blieb er bis zum Ende seiner Karriere 2008. Mit Bayer wurde Ramelow unter anderem vier mal Deutscher Vizemeister und 2. der Champions League.
Von 1998 bis 2004 spielte Carsten Ramelow in der Deutschen Nationalmannschaft. Er kam auf 46 Länderspiele und holte mit Deutschland bei der WM 2002 den Vizeweltmeistertitel.
Ramelow ist Vizepräsident der Vereinigung der Vertragsfußballspieler.
Bayer 04 Leverkusen vs Hertha BSC Berlin – Tor für Ramelow
Quelle
Fussballdaten
Werbespot von FlexStrom zum FlexStrom-Cup!
Andreas Reinke (SV Werder Bremen)
Der mecklenburgische Torwart ist wohl eine der tragischsten Figuren im Fußballzirkus. Er feierte großartige Triumphe, u.a. Deutscher Meister und DFB-Pokalsieger mit dem 1. FC Kaiserslautern und dem SV Werder Bremen. Reinke ist somit wohl der erste Stammkeeper, der es mit zwei unterschiedlichen Mannschaften zum Deutschen Meistertitel gebracht hat.
Am 20. Spieltag der Saison 2005/06 schlug dann das Schicksal in Form von Matthias Stranzl (VFB Stuttgart) zu. Stranzl rutschte in vollem Tempo aus und traf den am Boden liegenden Reinke mit dem Knie in die Augenhöhle. Er zog sich mehrere Gesichtsknochenbrüche zu und wohl nur Zentimeter bewahrten ihn vor dem sicheren Tod. Obwohl sich Reinke für die Schwere der Verletzungen schnell erholte, wurde er nur noch für 2 Bundesligaspiele für den SV Werder Bremen aufgestellt. 2007 beendete er seine Karriere als Torwart. Heute trainiert Reinke Kinder in Fußballschulen.
Nach der schweren Verletzung konnten Reinkes Geschmacks- und Geruchssinn nicht wieder hergestellt werden. Andauernde Kopfschmerzen und einige andere Dinge stören heute noch seinen Tagesablauf. Umso mehr würden wir uns auf eine Teilnahme beim FlexStrom-Cup freuen. Noch gibt es Tickets!
Quellen:
Fußballdaten
11 Freunde
Im Jahr
1981 ging Stephan Engels bereits als Sieger in der Deutschlandhalle vom Platz. Am 2. Januar wird er mit seinen Teamkollegen vom 1. FC Altinternationale erneut in die Hauptstadt reisen. Welche Erinnerungen er an die Berliner Hallenturniere hat und mit welchen Ambitionen der 1. FC Köln beim FlexStrom-Cup antritt, verriet uns Stephan Engels im Interview.
Am 2. Januar in Berlin zum FlexStrom-Cup: Was können wir da erwarten? Auf wen können wir uns freuen?
Von unserer Seite haben wir dabei: Dirk Lottner, Icke Häßler, Matthias Scherz, Thomas Allofs und ich. Das sind schon fünf Namen, auf die sich die Berliner freuen können.
Also sind die Jungs noch fit?
Die sind noch fit. Wichtig ist, dass die Altersstruktur ungefähr gleich ist. Es bringt nichts, wenn 30-Jährige gegen 50-Jährige spielen. Und ich denke, das ist ihr Job, das so hinzubekommen. Und wir freuen uns. Ich habe selber zwei, dreimal bei Profiturnieren in Berlin gespielt. Ich glaube, wir haben sogar einmal gewonnen 1981. Und 1979 waren wir, glaube ich, auch im Endspiel. Also ich habe gute Erinnerungen an Berlin. Da war immer super Stimmung und darauf freuen wir uns.
An wen haben Sie denn noch konkret gute Erinnerungen? Hertha und Werder Bremen sind ja auch dabei. Beides Mannschaften, die viel und erfolgreich Hallenfußball gespielt haben.
Vor allem erinnere ich mich an die überragende Stimmung. Das Turnier ging damals über vier oder fünf Tage hinweg, fast eine ganze Woche. Wir haben morgens draußen trainiert und das fast immer im Schnee in Berlin. Abends haben wir in der warmen Halle gespielt. Und die Stimmung war überragend. Wenn man einmal gewinnt und einmal sogar noch im Endspiel ist, da hat man noch sehr gute Erinnerungen. An die Fans, die Berliner Frösche, die haben da immer was veranstaltet. Und ich kann mich erinnern, Hennes Weisweiler hat denen und uns den ganzen Abend Freibier spendiert. Die haben Hennes Weisweiler ausgebuht. Es ist dann zum Stadionsprecher gegangen und hat gesagt: „So passt auf: Heute Abend gibt es Freibier für die Berliner Frösche!“ Da kippte die Stimmung auf einmal um und wir waren dann nach der Hertha der Verein, den sie immer unterstützt haben.
Das ist jetzt aber nicht der Aufruf an die Berliner Fans, sie auszubuhen?
Nein, nein ich glaube, die bekommen auch das ein oder andere Freibier. Ich hoffe, dass sie uns in guter Erinnerung haben, weil wir ja auch einige dabei haben, die noch auf sehr hohem Niveau spielen. Wir wollen durch Fußball glänzen und durch Fußball die Zuschauer begeistern. Und da hoffe ich, wenn wir nicht gegen die Hertha spielen, dass wir sie auf unsere Seite bekommen.
Gegen wen freuen Sie sich sonst noch zu spielen? Leverkusen und Gladbach sind ebenfalls dabei. Freuen Sie sich auf ein rheinisches Derby?
Ja, Leverkusen: die Nähe, die Rivalität. Aber auch gegen die Gladbacher war es immer ein Derby und immer mit Rivalität verbunden. Aber ganz ganz wichtig ist: Auf dem Platz geht es zur Sache, da will jeder gewinnen, aber nach dem Spiel ist das Ganze vergessen. Das war früher so und das ist heute auch noch so. Das ist auch mitentscheidend an dem Turnier, dass eine gute Stimmung in der Halle herrscht.
Die Gladbacher haben schon so ein bisschen die Favoritenrolle für sich reklamiert. Was glauben Sie, wie weit kommt der Kölner FC, ist die Favoritenrolle gerechtfertigt?
Natürlich wollen wir vorne dabei sein, aber in erster Linie wollen wir schönen Fußball spielen und die Zuschauer begeistern.
(Madlen Resche, Assistentin der Pressestelle von FlexStrom)

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Fußballfreunde,
zur Premiere des FlexStrom-Cups in der Berliner Max-Schmeling-Halle begrüße ich
Sie herzlich.
Es ist eine tolle Idee, die Tradition des Berliner Hallenturniers, das zwischen 1971 und 1997 über zweieinhalb Jahrzehnte in der regelmäßig ausverkauften Deutschlandhalle spektakulären Sport geboten hat, mit etlichen nationalen und internationalen Stars von damals wieder aufleben zu lassen. Ich bin davon überzeugt, dass sie den Zuschauern demonstrieren werden, dass sie nur wenig von ihrer Fußballkunst eingebüßt haben.
Den Organisatoren ist es gelungen, ein äußerst attraktives Teilnehmerfeld zusammenzustellen, in dem mit Hertha BSC Berlin, Borussia Mönchengladbach, Werder Bremen, Bayer Leverkusen, dem 1. FC Köln und Union Berlin sechs Traditionsvereine des deutschen Fußballs um die Siegertrophäe wetteifern. Allen, die sich an der Organisation beteiligen und an den umfangreichen Vorbereitungen mitgewirkt haben, gebührt besonderer Dank und Anerkennung.
Bei aller Rivalität und dem Streben nach dem sportlichen Erfolg hoffen wir natürlich bei Spielern wie Zuschauern gleichermaßen auf Fairness und respektvollen Umgang untereinander. Die Begegnungen und der freundschaftliche Austausch auch außerhalb des Spielfeldes tragen immer zum besonderen Turniererlebnis bei. Für so manchen Fan ist es sicher ein besonderes Erlebnis, die früheren Idole aus nächster Nähe zu beobachten.
Freuen wir uns mit allen Aktiven, Betreuern und Organisatoren auf einen fairen und spannenden Verlauf der Spiele mit hoffentlich vielen Toren. Ich würde es sehr begrüßen, wenn sich das Turnier einen festen Termin im Veranstaltungskalender der Stadt sichern könnte, einerseits, weil in Berlin die Liebe und Begeisterungsfähigkeit für unseren schönen wie spannenden Sport fest verwurzelt ist, anderseits, weil von einen Fußballfest dieser Art ein Signal ausgeht auch für den Breitensport, bei dem der Fußball für Ältere ein großes Zukunftsthema ist.
Ich wünsche allen Beteiligten für den Aufenthalt in der Bundeshauptstadt viel Spaß und Vergnügen sowie den Mannschaften guten Erfolg. Ich denke, es herrschen beste Rahmenbedingungen für eine gelungene und stimmungsvolle Veranstaltung.
Dr. Theo Zwanziger
1971 wurde in der Deutschlandhalle das erste große Hallenturnier mit Profifußballmannschaften gespielt. Es war die Geburtsstunde des „Budenzaubers“. Trickreiche Spiele mit viel Tempo und schönen Toren und die Tatsache, dass die Fans ihren Stars über die Schulter schauen konnten, sorgten für eine erfolgreiche Ära des Berliner Hallenfußballs. Von Franz Beckenbauer
über Erich Beer und Rudi Völler bis hin zu Lothar Matthäus und Mario Basler – die größten Stars aus zweieinhalb Jahrzehnten zauberten in der Deutschlandhalle. In den 26 Jahren bis 1997 verfolgten im Schnitt bis zu 10 000 Zuschauer die Spiele und entfachten eine einzigartige Stimmung, die den Hallenfußball so besonders macht.
Mit den zunehmenden Spielterminen der Bundesligaprofis wurde jedoch die Regeneration der Spieler in der Winterpause immer wichtiger, viele Trainer wollen zudem kein Verletzungsrisiko für ihre erste Elf eingehen. Zwar finden vereinzelt weiterhin Hallenturniere mit Profimannschaften statt, die besten Spieler werden aber meist geschont und viele Clubs nutzen die Zeit um in ein Trainingslager in den Süden zu fahren. In Zukunft wird die Winterpause tendenziell noch kürzer ausfallen. Einflussreiche Persönlichkeiten, wie Franz Beckenbauer fordern gar ihre Abschaffung. Um den Hallenfußball wieder aufleben zu lassen, bringen Traditionsmannschaften die besten Voraussetzungen mit. Technische Klasse und Spielübersicht sind bei den Spielern vorhanden und für die Fans bietet sich eine einmalige Gelegenheit die früheren Helden aus der Nähe zu erleben. Die Basis für eine goldene Zukunft des Hallenfußballs startet am 02.01.2010 in Berlin. Wir freuen uns auf den FlexStrom-Cup. Als mittelständisches und konzernunabhängiges Unternehmen mit Sitz in Berlin konnte FlexStrom als maßgeblicher Unterstützer für das spannende Event gewonnen werden.
Als Heimmannschaft geht Hertha BSC mit der besten Bilanz ins Turnier: Acht Meistertitel beim berühmten Berliner Hallenturnier sowie drei weitere Zweit- und Drittplatzierungen können die Herthaner für sich verbuchen. Auf Platz zwei der ewigen Bestenliste folgt Werder Bremen: Fünf Titelgewinne und je viermal der zweite und dritte Platz ist die beachtliche Bilanz der Kicker in Grün-Weiß.
Auch Borussia Mönchengladbach bringt beim FlexStrom-Cup im Januar 2010 eine beachtliche Erfolgsbilanz für den Hallenfußball mit: Drei Titelsiege beim Traditionsturnier sowie jeweils einmal der zweite und dritte Platz. Nur einen Titelgewinn weniger hat der 1. FC Köln vorzuweisen – zwei mal Platz eins und dazu noch ein zweiter Platz. Die „Werkself“ von Bayer 04 Leverkusen holte 1994 in Berlin den begehrten Hallen-Titel. Der 1. FC Union Berlin bestreitet mit dem FlexStrom-Cup erstmals ein solches Hallenturnier. Wollen auch Sie diese Premiere miterleben? Noch gibt es Tickets!
Dirk Lottner (1. FC Köln) – The golden left foot
Der „Herr der ruhenden Bälle“ ist definitiv eine Effzeh-Identifikationsfigur. Seine torgefährlichen Freistöße machten ihn zu einem für die Gegner gefürchteten Rivalen. Bekannt war Lottner auch für seine Laster: Lauffaulheit und das Rauchen. Aber dies, und auch seine offenkundige emotionale Bindung an den 1. FC Köln, machten ihn für die Fans zu einem Sympathieträger.
Lottner begann seine Karriere in der Saison 1989/90 beim Zweitligisten Fortuna Köln. Hier spielte er bis zum Ende der Saison 1997, nach der er für zwei Jahre zu Bayer 04 Leverkusen wechselte. Zur Saison 1998/99 wechselte er zum 1. FC Köln, wo er zum Fanliebling wurde. Noch heute sieht man Fanplakate und Banner mit Lottners Namen im Stadion hängen. 2004 wechselte er dann noch mal für zwei Jahre zum MSV Duisburg. 2006 beendete er seine Spielerkarriere. Seit 2007 ist er Trainer der U17 Mannschaft des 1. FC Kölns.
Beim Flexstrom-Cup hat er die Chance seinen “golden left foot” unter Beweis zu stellen!
Quellen:
Fußballdaten
FC Köln Fanclub
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