Marc Breidbach schrieb am Freitag, den 11. Dezember 2009
1971 wurde in der Deutschlandhalle das erste große Hallenturnier mit Profifußballmannschaften gespielt. Es war die Geburtsstunde des „Budenzaubers“. Trickreiche Spiele mit viel Tempo und schönen Toren und die Tatsache, dass die Fans ihren Stars über die Schulter schauen konnten, sorgten für eine erfolgreiche Ära des Berliner Hallenfußballs. Von Franz Beckenbauer über Erich Beer und Rudi Völler bis hin zu Lothar Matthäus und Mario Basler – die größten Stars aus zweieinhalb Jahrzehnten zauberten in der Deutschlandhalle. In den 26 Jahren bis 1997 verfolgten im Schnitt bis zu 10 000 Zuschauer die Spiele und entfachten eine einzigartige Stimmung, die den Hallenfußball so besonders macht.
Mit den zunehmenden Spielterminen der Bundesligaprofis wurde jedoch die Regeneration der Spieler in der Winterpause immer wichtiger, viele Trainer wollen zudem kein Verletzungsrisiko für ihre erste Elf eingehen. Zwar finden vereinzelt weiterhin Hallenturniere mit Profimannschaften statt, die besten Spieler werden aber meist geschont und viele Clubs nutzen die Zeit um in ein Trainingslager in den Süden zu fahren. In Zukunft wird die Winterpause tendenziell noch kürzer ausfallen. Einflussreiche Persönlichkeiten, wie Franz Beckenbauer fordern gar ihre Abschaffung. Um den Hallenfußball wieder aufleben zu lassen, bringen Traditionsmannschaften die besten Voraussetzungen mit. Technische Klasse und Spielübersicht sind bei den Spielern vorhanden und für die Fans bietet sich eine einmalige Gelegenheit die früheren Helden aus der Nähe zu erleben. Die Basis für eine goldene Zukunft des Hallenfußballs startet am 02.01.2010 in Berlin. Wir freuen uns auf den FlexStrom-Cup. Als mittelständisches und konzernunabhängiges Unternehmen mit Sitz in Berlin konnte FlexStrom als maßgeblicher Unterstützer für das spannende Event gewonnen werden.
Als Heimmannschaft geht Hertha BSC mit der besten Bilanz ins Turnier: Acht Meistertitel beim berühmten Berliner Hallenturnier sowie drei weitere Zweit- und Drittplatzierungen können die Herthaner für sich verbuchen. Auf Platz zwei der ewigen Bestenliste folgt Werder Bremen: Fünf Titelgewinne und je viermal der zweite und dritte Platz ist die beachtliche Bilanz der Kicker in Grün-Weiß.
Auch Borussia Mönchengladbach bringt beim FlexStrom-Cup im Januar 2010 eine beachtliche Erfolgsbilanz für den Hallenfußball mit: Drei Titelsiege beim Traditionsturnier sowie jeweils einmal der zweite und dritte Platz. Nur einen Titelgewinn weniger hat der 1. FC Köln vorzuweisen – zwei mal Platz eins und dazu noch ein zweiter Platz. Die „Werkself“ von Bayer 04 Leverkusen holte 1994 in Berlin den begehrten Hallen-Titel. Der 1. FC Union Berlin bestreitet mit dem FlexStrom-Cup erstmals ein solches Hallenturnier. Wollen auch Sie diese Premiere miterleben? Noch gibt es Tickets!
Der Erdinger begann sein Fußballkarriere in der Saison 2000/01 beim FC Bayern München II in der Regionalliga Süd. Zwei Jahre später wechselte er zum heutigen Rot Weiss Ahlen. Mitte der Saison 2004/05 ging Bönig dann nach Berlin zum 1. FC Union. Hier blieb er bis zur Saison 2008/09 und beendete, nachdem er nicht mehr zur Stammelf gehörte, mit nur 27 Jahren seine Fußballkarriere.
Für Bönig kam nach Union nichts anderes mehr in Frage. Der Bayer ist deshalb bei den Union-Fans sehr beliebt. Manchmal ist es eben nicht das fußballerische Können, welches die Herzen der Fans erobert, sondern die Einstellung zu den Fans und zum Verein. Die Union-Fans werden sich freuen, ihn wieder für die Eisernen spielen zu sehen. Sebastian Bönig ist heute Mitbetreiber einer Sport- und Freizeithalle in Erding.
Der „Herr der ruhenden Bälle“ ist definitiv eine Effzeh-Identifikationsfigur. Seine torgefährlichen Freistöße machten ihn zu einem für die Gegner gefürchteten Rivalen. Bekannt war Lottner auch für seine Laster: Lauffaulheit und das Rauchen. Aber dies, und auch seine offenkundige emotionale Bindung an den 1. FC Köln, machten ihn für die Fans zu einem Sympathieträger.
Lottner begann seine Karriere in der Saison 1989/90 beim Zweitligisten Fortuna Köln. Hier spielte er bis zum Ende der Saison 1997, nach der er für zwei Jahre zu Bayer 04 Leverkusen wechselte. Zur Saison 1998/99 wechselte er zum 1. FC Köln, wo er zum Fanliebling wurde. Noch heute sieht man Fanplakate und Banner mit Lottners Namen im Stadion hängen. 2004 wechselte er dann noch mal für zwei Jahre zum MSV Duisburg. 2006 beendete er seine Spielerkarriere. Seit 2007 ist er Trainer der U17 Mannschaft des 1. FC Kölns.
Beim Flexstrom-Cup hat er die Chance seinen “golden left foot” unter Beweis zu stellen!
Marc Breidbach schrieb am Montag, den 7. Dezember 2009
30 Freikarten und Freibier für den Berliner Budenzauber!!!
Aufgerufen sind die Fanclubs der teilnehmenden Mannschaften des Flexstrom-Cups(selbstverständlich können aber auch Clubs von anderen Mannschaften teilnehmen):
Marc Breidbach schrieb am Mittwoch, den 2. Dezember 2009
Bachirou Salou und Christoph Budde
Die Organisatoren des FlexStrom-Cup trauern um Christoph Budde. Im Alter von 46 Jahren verstarb der ehemalige Profispieler von Borussia Mönchengladbach unerwartet.
In den letzten sieben Jahren leitete und organisierte Budde die Spiele der Traditionsmannschaft von Borussia Mönchengladbach, die Weisweiler-Elf.
Mit großem Elan setzte sich Christoph Budde zuletzt für die Teilnahme seiner Mannschaft beim FlexStrom-Cup ein. Seine unermüdliche Leidenschaft wird uns, den Organisatoren, in guter Erinnerung bleiben. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie, seinen Freunden sowie allen Spielern der Weisweiler Elf.
Marc Breidbach schrieb am Dienstag, den 24. November 2009
Wer wird wohl Torschützenkönig beim FlexStrom-Cup? Ich habe mir bei Transfermarkt mal ein paar Daten von Stürmern angeschaut, die eventuell beim FlexStrom-Cup mitspielen werden. Hierbei werden die jeweiligen Einsätze in den Vereien und die Tore der Spieler gegenübergestellt. Interessant wird es, wenn man daraus die Torquote berechnet, sprich Tore / Einsatz.
Der effektivste Stürmer war also Thomas Allofs vom 1. FC Köln mit sensationellen 15 Toren in 15 Spielen.
Marc Breidbach schrieb am Mittwoch, den 18. November 2009
Der erste Schiedsrichter für den von FlexStrom gesponsereten FlexStrom-Cup steht fest. Wir freuen uns sehr darüber, einen Weltklasse Schiedsrichter für dieses Turnier begeistern zu können:
Bernd Heynemann
Mit dem 1954 in Magdeburg geborenen CDU-Politiker konnte der FlexStrom-Cup eine wirkliche Schiedsrichterchoriphäe gewinnen. Bernd Heynemann begann seine Karriere schon 1980 in der DDR-Oberliga. Als Schiedsrichter nahm er unter anderem an 14 A-Länderspielen teil, 42 Europapokalspielen, der WM 1998 in Frankreich sowie der EM 1996 in England. Außerdem pfiff er das DFB-Pokalendspiel 1992.
2005 veröffentlichte er seine Biographie „Momente der Entscheidung – mein fußballverrücktes Leben“. Heynemann wurde 1998 Schiedsrichter der Jahres und erhielt 2001 die DFB Ehrennadel sowie das Bundesverdienstkreuz am Bande. Einen sehr interessanten Artikel über den deutschen Starschiri findet man auf Schiedsrichter-Welt.
Marc Breidbach schrieb am Montag, den 16. November 2009
Bachirou Salou wurde 1970 in Lomé, Togo geboren. 1990 kam er nach Deutschland zu Borussia Mönchengladbach wo er schnell zum Publikumsliebling wurde. Mit der Borussia wurde der Stürmer 1995 Deutscher Pokalsieger.
Salou unterstützt heute Kinderhilfsprojekte in seiner Heimat Togo. Wir freuen uns sehr, dass er zusammen mit der Weisweiler-Elf am FlexStrom-Cup teilnehmen wird.